<%@ Language=JavaScript %> Rheuma-Asthma-Skoliose *** Ganzheitstherapie - Eleonora Dziurzynski
 
                
 
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Morbus Scheuermann

 

Beim Morbus (M.) Scheuermann kommt es zu einer zunehmenden Einschränkung der Wirbelsäulenbeweglichkeit mit Haltungsverfall und Überlastung der benachbarten Wirbelsäulenabschnitte. Die Fehlhaltung führt zu schmerzhaften, muskulären Dysbalancen (= ungleiche Beanspruchung von Muskelgruppen) und myofaszialen (= Mus keln und deren Gewebeumhüllung betreffende) Reizungen, die über den segmentalen Reflexkreis unterhalten werden.
Die Wachstumsstörung beim Morbus (M.) Scheuermann beginnt an den noch knorpeligen Deck- und Grundplatten der Wirbelkörper. An den Wirbelkörpern bleibt das Wachstum vorne allmählich zurück, so dass die Wirbelkörper sich beim Morbus Scheuermann keilförmig entwickeln können. Zusätzlich kommt es zu einem Einbruch von Bandscheibenmaterial in die Wirbelkörper, die sogenannten röntgenologisch festzustellenden Schmorl’schen Knorpelknötchen. 

Vier klassische Röntgenzeichen sichern die Diagnose eines Morbus Scheuermann:

1.     Erniedrigung des ventralen (= vorderen) Teiles der Wirbelkörper

2.     Unregelmäßig, aber scharf konturierte Abschlußplatten

3.     wie schon erwähnt, die sog. Schmorl`sche Knorpelknötchen

4.     Zunahme des ventrodorsalen (= nach vorne und hinten) Wirbelkörperdurchmessers

Im Wachstumsalter (Kinder und Jugendliche) sind beim Morbus Scheuermann die Beschwerden häufig nur gering ausgeprägt. Auffällig sind bei der Untersuchung die schwache Rückenmuskulatur, die (meist geringe) Seitausbiegung der Wir belsäule sowie eine vermehrte Rundrückenbildung.

 

 

 

 

        Bei Erkrankungen werden die Therapien unterstützend zur Schulmedizin angewandt.           Begleitend zu den meisten chronischen Krankheiten, zur Reduktion der Dauermedikation oder Einschränkung der Nebenwirkungen.