<%@ Language=JavaScript %> Rheuma-Asthma-Skoliose *** Ganzheitstherapie - Eleonora Dziurzynski
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 
 

SKOLIOSE

 

Bei der Skoliose besteht eine dauerhafte seitliche Krümmung der Körperachse als Folge einer Asymmetrie von Wirbelsäulenkomponenten. Die Ursachen können angeboren sein, z.B. bei Halb-, Blockwirbel, Dysostosen (= gestörte Knochenentwicklung), Sakralisation (= asymmetrische Verschmelzung des 5. Lendenwirbels mit dem Kreuzbein), Lumbalisation (= Trennung des 1. Kreuzbeinwirbels vom übrigen Kreuzbein) oder erworben, z.B. osteopathisch (= systemische, nichtentzündliche  Knochenerkrankungen betreffend) bei Spondylitis (= Wirbelsäulenentzündung), Rachitis (= auf Störungen des Vitamin-D-Stoffwechsels beruhende Erkrankung mit Skelettveränderungen) oder Verletzung, statisch bei Beckenasymmetrie, Beinlängenunterschied. Bei Jugendlichen ist differentialdiagnostisch (= was sonst noch an Krankheiten infrage kommt) an einen Morbus Scheuermann zu denken.

Bei starker Skoliosebildung kann es in weiterer Folge zu einer Verminderung der Atemkapazität sowie einer Rechtsherzüberlastung und häufig treten Schmerzen auf. Die Folgen sind eine deutlich eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit und eine Einschränkung der Lebensqualität. 

Chronische Schmerzen im Rahmen einer Skoliose betreffen hpts. den Brustwirbelsäulen- Bereich, oft auch den Lendenwirbelsäulen-Bereich. Oft besteht hier eine Ischialgie durch Nervenkompression infolge Sakralisation (= asymmetrische Verschmelzung des 5. Lendenwirbels mit dem Kreu zbein) des 5. Lendenwirbels und Skoliose.
Halswirbelsäulen-Beschwerden treten nur vereinzelt auf, dann meist im Sinne eines Ausstrahlungsphänomens.
Bei der Skoliose dominieren, statisch bedingt, reflektorische Störungen, hauptsächlich im myofaszialen
(= Muskeln und deren Gewebsumhüllung betreffend) System. 
Nicht selten sind auch Interkostalnerven
(= Zwischenrippennerven) im Sinne einer pseudoradikulären Symptomatik (= Krankheitszeichen die auf eine scheinbare Beteiligung von Nervenwurzeln hinweisen) beteiligt. Eine radikuläre (= Nervenwurzel betreffende) Symptomatik kann leicht übersehen werden, da z.B. bei motorischen (= Muskelkraft betreffende) Ausfällen kaum eine körperliche Beeinträchtigung eintritt, es sei denn, es sind mehrere Interkostalnerven (= Zwischenrippennerven) betroffen, was dann zu einer Ventilationsstörung (= Störung der Atmung) führen kann, zumal bei einer höhergradigen Skoliose die Vitalkapazität (= maximales Atemvolumen) ohnehin herabgesetzt ist. 
Der Schmerzcharakter im Bereich der Brustwirbelsäule wird von Skoliose -Patienten meist mit dumpf und drückend angegeben. In der Regel ist die paravertebrale
(= neben der Wirbelsäule) Muskulatur verhärtet und druckschmerzhaft. Oft besteht auch Klopfschmerzhaftigkeit über den Dornfortsätzen.

Viszerale (= aus den Eingeweiden stammende) Übertragungsschmerzen (Referred pain) sind auch bei einer Skoliose stets in die differentialdiagnostischen Erwägungen (= welche Krankheiten noch in Frage kommen könnten) mit einzubeziehen. 
Affektionen
(= Störungen, Erkrankungen) von Herz und Pankreas (= Bauchspeicheldrüse) führen oft zu Beschwerden zwischen den Schulterblättern. Auch Erkrankungen der Speiseröhre sowie des Magen-Darmtraktes  können zu Beschwerden in der Wirbelsäulen-Region führen.

 

        Bei Erkrankungen werden die Therapien unterstützend zur Schulmedizin angewandt.           Begleitend zu den meisten chronischen Krankheiten, zur Reduktion der Dauermedikation oder Einschränkung der Nebenwirkungen.