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CFS  = Chronique Fatigue Syndrome /  Müdigkeitssyndrom

 

CFS (Chronique fatigue Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) oft vergesellschaftet mit unklarer Polimyalgie bzw. Fibromyalgie.

CFS ist angeblich in Amerika als Krankheitsdiagnose anerkannt, hier tut man sich schwer damit und versucht, dieses Syndrom in den psychiatrischen Bereich der Depressionen anzusehen.

 Daß ein depressives Bild dabei mit vorliegt, ist unbestritten, allerdings ist dabei die bekannte Unklarheit: was war vorher da, das Huhn oder das Ei? Amerikanische Wissenschaftler haben schon vor Jahren auf Grund von Reihenuntersuchungen das Epstein Barr Virus als Schuldigen ausgemacht, was leider keine therapeutischen Konsequenzen in der Schulmedizin hat, da es dafür keine Virostatika oder gar Virozide gibt und es zudem wohl eher um Restzustände nach viralen Erkrankungen handelt, die nur am erhöhten Titer festzustellen sind.

Definition der amerikanischen Gesundheitsbehörde:

Es handelt sich dann um CFS, wenn die beiden folgenden Hauptkriterien zutreffen:

Schwere Abgeschlagenheit und Verminderung der üblichen Aktivitäten um bis zu 50 % für die Dauer von mindestens sechs Monaten.

Ausschluß aller anderen Erkrankungen, die zu dem oben beschriebenen Zustand führen: Anämien, Vitamin-, Mineral- und Spurenelementemangel, chronische Vergiftungen, Hypotonie, Alkohol oder Tablettenabhängigkeit, Tumoren oder Stoffwechselerkrankungen wie z.B. SD-Unterfunktion, Nebennierenstörungen etc...

Meist sind die beschriebenen Untersuchungen ergebnislos, weil selten. Außerdem sind die Messungen oft nicht zuverlässig, da das intrazelluläre Milieu nicht gemessen wird z.B. beim Kalium.

Bei der schweren Form der CFS finden sich oft Muskelschmerz, Muskelschwäche, Gelenkschmerzen ohne serologische Gründe. Falls eine Psoriasis, eine ja sehr häufige Krankheit, vorliegt, wird dann eine Psoriasispolyarthritis diagnostiziert.

Aggraviert wird das Syndrom in späteren Stadien vor allem durch Einschlaf - und Durchschlafstörungen und durch sekundäre depressive Bilder.

Ursachen: denkbar sind :   1. monokausale Ursachen 2. multikausale Ursachen. Aus didaktischen Gründen beginnen wir mit 1 und fassen die multikausalen Ursachen als Mosaik der monokausalen Ursachen.

Monokausale Ursachen:

a. Virusrestzustände

Therapie: nur Außenseitermethoden bekannt z.B. Eigenblut mit Engystol, gezielte Nosodenbehandlung

b. Vitaminmangelzustände z.B. Vitamin B

probatorische Therapie am besten zunächst parenteral z.B. mit Multivitaminen

c. Mineralstoffmangelzustände

Therapie: Mineralstoffkombinationen

d. Übersäuerung

(Stichworte: ich bin sauer...ich bin ausgelaugt). Diagnostik durch Test nach Jörgensen oder Sander

Therapie: Übersäuerungsbehandlung z.B. Basosyx

e. Darmdysbiose/Pilzbefall

Therapie: Darmaufbaupräparate,  Diätetische Maßnahmen.

e. recidivierende Infekte.

Hier ist nicht klar, was Wirkung und Ursache ist.

Therapie: Psychohygiene, Prophylaxe

g. Toxine

Resttoxine im Körper z.B. Mononucleose, Amalgam)

Therapie: Amalgamsanierung, spekulativ allgemeine Entgiftung

Umweltgifte:

Therapie: Abstinenz, allgemeine Entgiftung, Umgebungssanierung

h. Herde,

Störfelder im Körper: z.B. Tonsillennarben, Darm, gynäkologischer Raum

Therapie: Neuraltherapie, Herdsanierung, allgemeine Entgiftung

i. Blutzuckerschwankungen mit hohen Insulinschwankungen

Therapie: Diätetik

k. Allergien z.B. Nahrungsmittelallergien

Nachweis serologisch oder Coca Test oder kinesiologisch

l. Streß

Therapie: Ordnen der äußeren Lebensrealitäten

m. Neurotische Depression oder narzisstische Störungen:

Therapie: Psychotherapie, Psychoanalyse

Meist dürfte der Boden, auf dem sich CFS entwickelt vielfältig sein. Die letzte Ursache, die das Faß zum Überlaufen bringt, ist aber nicht die Ursache an sich. Haupt/Mitursache ist immer ein gestörter Stoffwechsel. Nicht umsonst heißt es im Volksmund: Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.

Man sieht, daß die Ursachen der CFS und der rheumatischen Erkrankungen ähnlich sind, so daß es bei der Behandlung wenig bringt, groß zu unterscheiden.

Wenn an CFS und Rheuma im wesentlichen immer eine Stoffwechselstörung mitbeteiligt ist, dürfte es nur selten sinnvoll sein, ausschließlich medikamentös vorzugehen.

Manchmal muß den Menschen auch einmal etwas weggenommen werden im Sinne der Entgiftung, wie es schon bei den Ägyptern üblich war. Auf eine strapazierte Haut können nicht immer nur Cremes, Salben und Kosmetika aufgebracht werden, ab und zu muß sie auch gründlich gewaschen werden. Warum die Menschen sich zwar täglich waschen, an die innere Reinigung und Waschung aber so selten denken, ist ein Rätsel. D.h. im folgenden ist das Prinzip der Entgiftung immer vorrangig. Da wie im täglichen leben Sauerstoff für die Verbrennung von Schlacken nötig ist, ist auch die Sauerstoffgabe im Sinne der Entschlackung und Entsäuerung ein wichtiges biologisches Prinzip.